David Kwaku Ehlers
© Moritz Küstner David Kwaku Ehlers [er/ihm], geboren 1988, studierte Popular Music mit dem Hauptfach Klavier/Keyboards am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück und anschließend im Masterstudiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ an der Universität Hildesheim. Er arbeitet an der Schnittstelle von Antidiskriminierung, kultureller Bildung und Musik. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf diskriminierungssensiblen Strukturen in Kulturinstitutionen sowie auf der Beratung und Begleitung von Organisationen, Teams und künstlerischen Prozessen.
Er ist Mitgründer und Koordinator von DisCheck, einem Beratungskollektiv für diskriminierungskritische und intersektionale Organisations- und Kulturarbeit. In diesem Rahmen berät und begleitet er Kulturinstitutionen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu Fragen von Diversität, Diskriminierung und struktureller Veränderung.
Darüber hinaus konzipiert und leitet Ehlers künstlerische und soziokulturelle Projekte. Dazu gehört „Racialised Faces in white Creative Spaces“, das sich mit den Arbeitsbedingungen und Perspektiven von Bi_PoC-Kreativschaffenden in der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft auseinandersetzte. Seit der Spielzeit 24/25 leitet er am Schauspiel Hannover einen Bi_PoC-Only Club. Zu seinen weiteren Projekten zählt unter anderem das Hip-Hop-Projekt „Jail!Beat“ in der JVA Herford.
Daneben arbeitet Ehlers als Komponist, Pianist und Keyboarder sowie als Dozent zu kulturwissenschaftlichen, kulturpraktischen und diskriminierungskritischen Themen an verschiedenen Hochschulen.
Seit der Spielzeit 26/27 ist David Kwaku Ehlers Referent der Beratungs- und Vertrauensstelle für Diversität am Schauspiel Hannover.